Inhalt - Standorte

Wie jeder Baum hat auch die Ulme ihre Vorlieben, was den Standort betrifft. Sie bevorzugt nährstoffreiche, kalkreiche und lockere Böden. Diese Eigenschaften entnimmt der Forstwart aus der sogenannten pflanzensoziologischen Karte.

Da die Ulmen angesichts des Ulmensterbens als Risikobaumart gelten, werden sie nicht grossflächig gepflanzt. Optimal ist eine einzelne oder höchstens truppenweise Beimischung im Innern grösserer Laubholzbestände, in der Regel im Verbund mit Esche, Ahorn, Linde oder Kirschbaum.

Die erste Pflanzung unter dem Engagement von schweizerulme.ch erfolgte im November 2010 in den Wäldern des Bucheggbergs. Der zuständige Forstbetrieb pflegt eine stufige Waldbewirtschaftung, das heisst, die Ulmen wachsen zunächst unter dem Schirm von Altbäumen. Sie wurden in Streugruppen von 10 bis 20 Stück pro Standort gepflanzt. Der Abstand zwischen zwei Gruppen beträgt mehrere Kilometer, so dass sich ein allfälliger Pilzbefall nur verzögert ausbreiten kann.


Quelle:
Mark Hunninghaus, Forstbetrieb Bucheggberg